Jugendbotschafter auf der Messe

ZVDH-Jugendbotschafter unterwegs

Die ZVDH Jugendbotschafter Charlyne und Leon berichten live von der Messe. Foto: ZVDH

Erstmals wird die Messe DACH-HOLZ International von zwei ZVDH-Jugendbotschaftern begleitet. Charlyne Shabani (20) und Leon Hain (15) machen Fotos, interviewen Aussteller und Besucher und berichten über die Themen, die sie selbst spannend finden.

Charlyne ist Azubi im 2. Lehrjahr zum Dachdeckerhandwerk und nach eigenen Aussagen „kein Bürotyp, sondern eher fürs Arbeiten im Freien“. Das Handwerkliche liegt ihr und als Frau am Bau hat sie auch kein Problem, denn an Selbstbewusstsein mangelt es ihr nicht. Leon ist zurzeit noch Schüler, startet aber ab 1. August eine Ausbildung zum Dachdecker. Nach einem Praktikum in einem Dachdeckerbetrieb war es so angetan, dass sein Berufswunsch schnell feststand und er beschloss, Dachdecker zu werden . Wir sind gespannt auf ihre Eindrücke.

Köln hat was zu bieten

Kölner Dom

Von allen Seiten imposant: der Kölner Dom, hier die Südseite. © Foto: Koelnmesse GmbH / Rainer Gärtner

Wenn sich vom 20.-23. Februar 2018 in Köln Dachdecker und Zimmerer zur DACH+HOLZ International treffen, gibt es nach interessanten Messetagen abseits des Messegeländes einiges Sehenswertes zu entdecken.

1248 legte Erzbischof von Hochstaden den Grundstein für den Kölner Dom. Kriege, Machtkämpfe, Desinteresse und Geldmangel führten immer wieder zur Einstellung der Baumaßnahmen. Und so setzten erst am 15. Oktober 1880 Bauarbeiter den letzten Stein – in die Spitze des Südturms. Eigentlich ist er also seit gut 137 Jahren fertig, aber noch immer arbeiten zwischen 60 und 80 Handwerker an dem Weltkulturerbe, um es der Nachwelt zu erhalten. In der Tradition der mittelalterlichen Bauhütten sind zahlreiche Gewerke an den Arbeiten beteiligt. Die größte Gruppe bilden die Steinmetze und Bildhauer, denn die Erneuerung des durch Umwelteinflüsse verwitterten Steinwerks ist die Hauptaufgabe der Dombauhütte. Hinzu kommen Dachdecker, Gerüstbauer, Schreiner, Maler, Elektriker, Schlosser und Schmiede. Mit der Konservierung und Restaurierung der reichen Bestände an historischen
Glasmalereien des Doms sind zehn Glasrestauratoren, Glasmaler und Kunstglaser befasst. Die Pflege und Instandsetzung aller Werke der Schatzkunst sind Aufgabe einer Goldschmiedin und eines Silberschmieds. Die Dombauhütte – ein Betrieb, in dem seit dem Beginn des Spätmittelalters zu beobachten ist, was das Handwerk seit Jahrhunderten leistet. Weiterlesen

M wie Messeguide

Großen Andrang erwarten die Aussteller der DACH+HOLZ International 2018 in Köln. Foto: DDH

Sie ist das Branchenereignis für Dachdecker, Zimmerer und Bauklempner: die DACH+HOLZ International, die vom 20. bis 23. Februar 2018 auf dem Messegelände Köln stattfindet. Mehr als 560 Firmen aus 29 Ländern zeigen in vier Messehallen und einem Teil des Freigeländes ihre Produkte zu den Themen Holzbau und Ausbau, Dach und Wand. Wir stellen Ihnen die DACH+HOLZ International 2018 von A bis Z vor.

A wie Arbeitssicherheit: Arbeitssicherheit am Bau ist eines der zentralen Themen der Messe. Der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks und Holzbau Deutschland werden gemeinsam mit der BG Bau in Halle 9 einen begehbaren Dachstuhl aufbauen. Unter dem Motto „Absichern statt Abstürzen“ kann jeder Zimmerer und Dachdecker diesen gesichert begehen und erhält von Spezialisten „absturzsichere“ Tipps.

B wie Brandschutz: Brandschutz hat in den letzten zehn Jahren beim Bauen mit Holz extrem an Bedeutung gewonnen. Diesem essenziellen Thema widmet sich das Forum der Messe am Freitag, 23. Februar. Um 14.30 Uhr referiert Dipl. Ing. Reinhard Eberl-Pacan, Brandschutzplaner aus Berlin, über Teambildung im Holzbau und die Wichtigkeit der Zusammenarbeit im Bereich Brandschutz. Weiterlesen

Interaktiver Parcours für Fachbesucher

Die wichtigen Unternehmen aus der und für die Branche sind bereits an Bord und beim Anmeldestand zeichnet sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein leichtes Plus ab“, so Messeprojektleiter Robert Schuster. Signifikant sei die Steigerung bei der internationalen Beteiligung. So haben sich schon jetzt Aussteller aus mehr als 20 Ländern für die Messe angemeldet.

Auch die beiden Präsidenten blicken mit Vorfreude auf die kommende Veranstaltung. „Die DACH+HOLZ International ist die größte Fachmesse weltweit für die gesamte Bedachungsbranche“, sagt Dirk Bollwerk, Präsident des ZVDH. Das Bauen verändert sich. Der Holzbau verändert sich“, sagt Peter Aicher (im Bild rechts), Vorsitzender von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Foto: GHM

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App zur Messe

Planen Sie Ihren Messebesuch mit der mobilen Version des offiziellen Messekatalogs der DACH+HOLZ International 2018. Die kostenfreie App gibt es für iOs und Android.

Die DACH+HOLZ International vom 20. bis 23.02.2018 in Köln ist das Highlight der Dachbranche.

Planen Sie Ihren Messebesuch mit der mobilen Version des offiziellen Messekatalogs der DACH+HOLZ International 2018. Die App gibt es ab sofort für iOs und Android zum kostenlosen Download.

  • Gezielte Suche nach Ausstellern, Warengruppen und Veranstaltungen
  • Vollständiges Ausstellerverzeichnis mit Kontaktdaten, Hallen- und Standnummern
  • Übernahme von Kontaktdaten und Terminen ins persönliche Adressbuch
  • Weiterempfehlen von Kontaktdaten an Mitarbeiter oder Kollegen
  • Visualisierte Hallenpläne mit Zoomfunktion
  • Einfaches Erstellen und Abrufen von Favoritenlisten
  • Nachbereitung der Messebesuche durch Notizfunktion
  • Allgemeine Informationen rund um die DACH+HOLZ International 2018.

Die App ist ab sofort in den Stores verfügbar:

DACH+HOLZ-App iTunes

DACH+HOLZ-App Android

Sonderschau Arbeitssicherheit

ZVDH-Präsident Dirk Bollwerk diskutiert auf der Vorpressekonferenz zur DACH+HOLZ International. Foto: DDH

ZVDH-Präsident Dirk Bollwerk diskutiert auf der Vorpressekonferenz zur DACH+HOLZ International. Foto: DDH

Jährlich verunfallen über 14.000 Zimmerer und mehr als 9.000 Dachdecker in Deutschland. Statistisch gesehen sind das jeder fünfte Zimmerer und jeder elfte Dachdecker. „Die meisten Abstürze geschehen von Leitern und Gerüsten, viele auch von Dächern und Treppen. Aber auch Unwissenheit, Routine oder einfach nachlässiges Verhalten sind leider Gründe für Unfälle“, sagt Dirk Bollwerk, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks. „Technischer und organisatorischer Arbeitsschutz sind wichtige Bausteine, um die Zahl der Unfälle zu reduzieren. Präventionsmaßnahmen sind in diesem Zusammenhang besonders wichtig“, so Bollwerk.

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